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IFAW - Internationaler Tierschutz-Fonds
Tierschutz-Fonds
IFAW - Internationaler Tierschutz-Fonds
1
Der Handel mit exotischen Tieren für die private Haltung birgt zahlreiche Gefahren für den Tier-, Arten- und Naturschutz und die menschliche Gesundheit. Wie dämmen Sie die Artenvielfalt im exotischen Wildtierhandel unter diesen Aspekte auf tatsächlich für private Halter geeignete Tierarten ein?
DIE LINKE fordert die Einführung einer Positivliste für Tiere, die generell im Privathaushalt gehalten werden können. Solch eine Liste sollte dementsprechend Kriterien des Tier-, Natur- und Artenschutzes sowie des möglichen Gefahrenpotentials gegenüber Menschen berücksichtigen. Der Import der Tiere sollte vorab nach obengenannten Kriterien geprüft werden.
Themen:
Tierschutz
2
Das Internet bietet Wildtierhändlern eine enorme Reichweite und macht es schwer zwischen legalen und illegalen Angeboten zu unterscheiden. Wie wollen Sie ein Verkaufsverbot von heimischen und exotischen Wildtierarten im Onlinehandel umsetzen?
Wir setzen uns für ein generelles Ende des Handels von Wildfängen auf gewerblichen Tierbörsen ein, auch im Internet.
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Tierschutz
3
Der Wildtierhandel ist eine wesentliche Ursache für Artenverlust und die Ausbreitung von Zoonosen. Wie stehen Sie zu einer nationalen und EU-weiten Gesetzgebung für ein Import- und Handelsverbot von Tierarten, die bisher lediglich in ihren Herkunftsländern außerhalb der EU geschützt sind?
DIE LINKE will auf nationaler und auf EU-Ebene ein generelles Importverbot von Wildfängen für den kommerziellen Handel durchsetzen.
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Tierschutz
4
Wie setzen Sie sich für ein Importverbot von Wildfängen für die private Tierhaltung auf nationaler und europäischer Ebene?
DIE LINKE hat den Deutschen Bundestag über das Ende des Wildtierhandels abstimmen lassen. Unser Antrag trägt den Titel "Moratorium für Wildtierhandel aus ethischer und epidemiologischer Verantwortung". CDU/CSU, SPD, FDP und AfD lehnten unseren Antrag am 17. Dezember 2020 ab. Die Grünen enthielten sich ihrer Stimme. Wir bleiben dran!
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Tierschutz
5
Wie wollen Sie den Schutz globaler und nationaler Biodiversitäts-Hotspots und die Verknüpfung und Erweiterung von Schutzgebieten (einschließlich Wildtierkorridoren) gewährleisten?
Globale und nationale Biodiversitäts-Hotspots sind besonders schutzwürdig, daher sollten dies unter einen strengen Schutz gestellt werden. Dabei sind klare Schutzziele wichtig, um den verwaltenden und schützenden Behörden oder Organisationen klare und überprüfbare Schutzziele vorzugeben, die auch regelmäßig entsprechend der Entwicklungen im Schutzgebiet überprüft und angepasst werden müssen. Notwendige Umgestaltungen sowie die Verwaltung der Gebiete müssen finanziell unterstützt werden. Auch sollten NGOs beim Landerwerb für die Sicherstellung von Wildtierkorridoren unterstützt werden. In Europa und Deutschland muss die sich im Rahmen der Biodiversitätsstrategie 2030 und der Strategie zur Renaturierung bietende Chance genutzt werden, mit diesen Instrumenten Schutzgebiete zu verknüpfen, auszuweiten und Wildkorridoren zu schaffen oder besser auszugestalten.
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6
Schifffahrt gefährdet die Meeresumwelt durch Treibhausgasausstoß und Unterwasserlärm. Unterstützen Sie eine EU-weite Reduktion der Geschwindigkeit als Sofortmaßnahme und wie planen Sie diese Probleme langfristig zu lösen?
Wir setzen uns dafür ein, die Geschwindigkeit der Schiffe zu reduzieren und auch das Design von Schiffen entsprechen zu verändern. Neben der Verminderung des Unterwasserlärms wird dies auch den Ausstoß von CO2 vermindern. DIE LINKE fordert eine stärkere Regionalisierung der Weltwirtschaft, d.h. durch eine bedarfsorientierte Produktion vor Ort müssen deutlich weniger Waren über weite Strecken transportiert werden. Da derzeit rund 90 Prozent des weltweiten Handels über den Seeweg abgewickelt werden, wird dies eine erhebliche Reduzierung des internationalen Seeverkehrs zur Folge haben. Die Umstellung des Antriebs der Schiffe kann einen zusätzlichen Beitrag zur Reduzierung des Unterwasserlärms leisten. Auch die Errichtung und der Betrieb von Offshore-Windanlagen muss möglichst geräuscharm erfolgen.
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In bestehenden Evakuierungsplänen bei Naturkatastrophen werden Tiere nur in Ausnahmen berücksichtig. Wie stellen Sie sicher, dass in Zukunft Tiere mit evakuiert und artgerecht versorgt werden?
DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass Rettungsbehörden hervorragend ausgestattet sind, damit im Katastrophenfall genug Personal und Ausrüstung zur Verfügung steht um Menschen und Tiere in Sicherheit zu bringen.
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