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Spiele-Autoren-Zunft e.V. (SAZ)

Spiele-Autoren

Spiele-Autoren-Zunft e.V. (SAZ)

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Analoge Spiele müssen in den Sammlungskatalog der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) aufgenommen werden, um eine anerkannte und umfassende Datengrundlage für den Rechtsanspruch auf Bibliothekstantieme zu gewährleisten. Wie stehen Sie zu dieser Forderung und was planen Sie zu deren Umsetzung?
Spiele sind Teil eines ganzheitlichen Kulturauftrags. Ihre Zugänglichkeit in öffentlichen Bibliotheken, ob in ländlichen oder urbanen Raum, ermöglicht kulturelle Teilhabe, Erholung und erzeugt Gemeinschaft. Wir unterstützen daher den Vorschlag, Spiele im Sammlungskatalog der Deutschen Nationalbibliothek zu führen, damit diese sowie ihre Autor*innen und Verlage eine gesicherte Datengrundlage, z.B. für Bibliothekstantieme bei der Verwertungsgesellschaft Wort, und schließlich auch Rechtsanspruch erhalten. Analoge Spiele könnten dadurch auch verstärkt Anerkennung als handwerk-künstlerisches Kulturgut erfahren und ihre gesellschaftliche Bedeutung als Bildungsmedium behaupten.

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Analoge Spiele haben als viele 1000 Jahre altes Kulturgut, als Gemeinschaft stiftende Kraft sowie als Bildungsmedium mehr Anerkennung und Förderung verdient – vergleichbar zu den vielfältig geförderten digitalen Spielen. Welche konkreten Maßnahmen planen Sie hierzu?
Eine erste Maßnahme stellt die Aufnahme in den Sammlungskatalog der Deutschen Nationalbibliothek dar. Indirekte Subventionen – wie ein ermäßigter Steuersatz – werden wir prüfen, oder auch im Rahmen von direkter Förderung spezifische Kriterien (pädagogische Wert, Bildungspotenzial, etc.).