Wahlprüfstein Bundestagswahl 2021

Gesellschaft für Informatik e.V.

Gesellschaft für Informatik

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Wie stehen Sie zur Umsetzung eines neuen nationalen Weiterbildungsgesetzes wie von der OECD angeregt, das den Rahmen für einen vereinfachten Zugang, für Anerkennung, Finanzierung und Vergleichbarkeit schafft sowie Mindeststandards für Anbieter*innen setzt?
Die Fragen 1.-8. werden zusammenfassend wie folgt beantwortet: DIE LINKE setzt sich grundsätzlich für ein Stärkung der Weiterbildung ein und hat in der zurückliegenden Legislatur konkrete Reformvorschläge in den Deutschen Bundestag eingebracht, die auch Antworten auf Ihre zahlreichen Fragen bereithalten: So fordert DIE LINKE einen Rechtsanspruch auf Weiterbildung, um das Recht auf Weiterbildung zu garantieren. Darüber hinaus soll die Einführung eines Weiterbildungsgeldes die Inanspruchnahme und Umsetzung von Weiterbildung erleichtern bzw. überhaupt erst ermöglichen. Ausgangspunkt des entsprechenden Antrags ist explizit die von Ihnen mit in den Mittelpunkt Ihrer Fragen gerückte Digitalisierung, aber auch, weiter gefasst, der Transformation, und die dadurch einmal mehr gestiegenen Anforderungen an die ArbeitnehmerInnen. Vor diesem Hintergrund fordert DIE LINKE auch, die Anspruchsdauer des Arbeitslosengeldbezugs für die Zeiten der Qualifizierung und Weiterbildung bis zu einer Dauer von 24 Monaten nicht zu mindern. Um die Inanspruchnahme und die Qualität der Weiterbildung zu sichern, fordert DIE LINKE u.a., dass der Betriebsrat gesetzlich in die Lage versetzt werden muss, über das „ob“ und nicht nur das „wie“ bei Fragen der beruflichen Bildung mitzubestimmen, um vorausschauend und zusammen mit den Beschäftigten Bildungsmaßnahmen planen zu können.

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Wie wollen Sie den Zugang zu Weiterbildungsangeboten vereinfachen, Qualität der Angebote sicherstellen und die dauerhafte Sicherung und Nachhaltigkeit der Maßnahmen gewährleisten?
Siehe Antwort auf Frage 1

3

Wie wollen Sie die Transparenz über bestehende Angebote für Arbeitnehmer*innen erhöhen? Streben Sie eine Vereinheitlichung der Angebotsstrukturen an und wie wollen Sie diese erreichen?
Siehe Antwort auf Frage 1

4

Welche Maßnahmen wollen Sie umsetzen, damit der Bildungsurlaub in Zukunft stärker für die Entwicklung digitaler Kompetenzen genutzt wird und wie wollen Sie ein Recht auf Weiterbildung umsetzen?
Siehe Antwort auf Frage 1

5

Wie stehen Sie zur Förderung eines breiten, bundesweiten Angebots zum Erwerb von Teilqualifikationen im Bereich der Digitalisierung und wie sollte aus Ihrer Sicht deren Anerkennung auf dem Arbeitsmarkt geregelt werden?
Siehe Antwort auf Frage 1

6

Wie stehen Sie zu einem Ausbau und zur Finanzierung regionaler Weiterbildungsangebote zur Vermittlung digitaler Kompetenzen in Kooperation von wissenschaftlicher und unternehmensinitiierter Weiterbildung und was planen Sie auf Bundesebene, um dies zu fördern?
Siehe Antwort auf Frage 1

7

Wie stehen Sie zu einem bundesweiten Angebot zur gezielten Vermittlung digitaler Grundkompetenzen an Personen in Beschäftigungsbereichen mit hoher Digitalisierungsdynamik sowie an Personengruppen, die bisher wenig/kaum von Weiterbildungsangeboten erreicht wurden?
Siehe Antwort auf Frage 1

8

Wie werden Sie einen Angebotsrahmen und Zugang für digitale Weiterbildungsangebote gestalten, die bisher wenig erreichte Zielgruppen einbinden könnten wie z.B. Frauen, ältere Menschen, Teilzeitbeschäftigte oder Migrant*innen?
Siehe Antwort auf Frage 1