Wahlprüfstein Bundestagswahl 2021

Bundesverband Deutsche Startups e.V.

BV Deutsche Startups

Bundesverband Deutsche Startups e.V.

1

Mitarbeiterbeteiligungen müssen für deutsche Startups einfach und ohne Risiken für die Mitarbeitende (Stichwort “dry income”-Besteuerung) und Gründer*innen einzuführen sein.
stimme nicht zu

2

Für “echte” Mitarbeiterbeteiligungen muss das GmbH Recht entsprechend erweitert werden, damit Deutschland im internationalen Wettbewerb um die besten Köpfe mithalten kann.
stimme nicht zu

3

Wir brauchen eine neue Gründungswelle und dafür auch deutlich mehr staatliche finanzielle Mittel.
stimme zu

4

Wir benötigen deutlich mehr Entrepreneurship-Bildung an Schulen und Hochschulen.

5

Wir brauchen verbindliche Quoten, um den Anteil an Gründer*innen und weiblichen Führungskräften in Deutschland zu steigern.
Stimme zu

6

Gründer*innen mit Migrationshintergrund sehen sich hierzulande mit großen Hürden konfrontiert. Es gilt daher Themen wie Vorurteile und Diskriminierung in den kommenden vier Jahren gezielt zu adressieren.
Stimme zu

7

Für Gründer*Innen und deren Mitarbeitende, insbesondere aus Drittstaaten, müssen wir den Zuzug erleichtern. Dafür brauchen wir ein “Startup-Visum”, das auf die Situation von Gründer*innen sowie deren Mitarbeitende zugeschnitten ist.
Stimme zu

8

Für eine bessere Betreuung ausländischer Gründer*innen und Fachkräfte sollen “Welcome Center” eingerichtet werden. Durch einen solchen one-stop-service können alle Fragen und Behördengänge unter einem Dach geklärt werden. Außerdem benötigen wir ein englischsprachiges Angebot bei der Beratung sowie den Antragsformularen.
Stimme zu

9

Die einfache und unbürokratische Gründung eines Unternehmens - “Startup in a day” - muss gelebte Realität werden. Nur so können wir im internationalen Wettbewerb mithalten. Neben der Gründung von Gesellschaften müssen auch spätere Vorgänge (u.a. beurkundungspflichtige Vorgänge) digital möglich sein.
stimme zu

10

Für Startups sollten gezielte Ansprechpartner*innen aus verschiedenen Ministerien und Behörden permanent als zentrale Anlaufstelle zur Verfügung stehen.
stimme zu

11

Wir brauchen mehr staatliches Kapital, um bestehende Finanzierungsdefizite im Startup-Investmentbereich zu adressieren.
stimme zu

12

Für ein erfolgreiches Startup-Ökosystem müssen die Voraussetzungen für Börsengänge in Deutschland entscheidend erleichtert werden, z.B. insbesondere indem Überregulierung im Bereich Prospektpflicht für junge, schnell wachsende Firmen gezielt abgebaut wird.
stimme nicht zu

13

Die Vermögenssteuer sollte, u.a. zur Refinanzierung der umfassenden Corona Hilfen, wieder eingeführt werden.
stimme zu

14

Die Vermögenssteuer wirkt sich negativ auf das Startup Ökosystem aus. Von ihrer Wiedereinführung sollte daher abgesehen werden.
stimme nicht zu

15

Um den Standort Deutschland sowie deutsche KI-Startups zu stärken, brauchen wir eine klare KIGesetzgebung sowie europäische und menschenzentrierte Standards.
stimme zu

16

Innovative Technologien und Geschäftsmodelle dürfen nicht durch Regulierung gehemmt werden, da Unternehmen sonst abwandern.
Stimme nicht zu.

17

Öffentliche Ausschreibungen lassen startup-spezifische Besonderheiten zu oft außer Acht. Die Anforderungen müssen hier deutlich angepasst werden, um die Chancen von Startups im Vergabeverfahren zu erhöhen.
stimme zu

18

Insgesamt ist mehr Vernetzung zwischen Verwaltung und Startups nötig, um das gegenseitige Verständnis zu fördern und das Innovationspotential öffentlicher Vergabe besser zu nutzen.
stimme zu

19

Startups sind wichtige Innovatoren und leisten durch ihre Aktivitäten im Bereich Klima- und Umweltschutz einen signifikanten Beitrag zu einer Transformation der deutschen Wirtschaft. Durch gezielte Anreize müssen technologische Lösungen gefördert werden.
Neutral

20

Ökologische, soziale und gesellschaftliche Nachhaltigkeitsaspekte müssen in staatlichen Investitions- und Förderprogrammen stärkere Berücksichtigung finden.
Stimme zu

21

Deutschland hat eine anerkannte Forschungslandschaft, die einen starken Treiber für wissensbasierte Ausgründungen und Startups darstellt.
Stimme zu.

22

Das Potential von wissensbasierten Ausgründungen ist in Deutschland teilweise noch nicht gehoben. Daher müssen wir beim Technologietransfer besser werden und die Kommerzialisierung von Ideen hin zu marktreifen Produkten bzw. Dienstleistungen erleichtern.
Neutral.

23

Die geltende Datenschutz-Regulierung stellt gerade Startups vor unverhältnismäßig große Hürden. Die Pflichten sollten für Startups kurz nach der Gründung und bis zu einer gewissen Größe minimiert werden, damit Datenschutz für junge Unternehmen nicht zum Bottleneck-Problem wird.
stimme nicht zu

24

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) braucht ein Update. In ihrer geltenden Fassung werden aktuelle Realitäten wie die massive mobile Endgeräte-Nutzung oder der Einsatz von z.B. Künstlicher Intelligenz oder Blockchain nicht erfasst.
stimme zu

25

Die Marktmacht global agierender Plattformen verhindert Wettbewerb und Innovationen und muss daher weiter eingegrenzt werden.
stimme zu

26

Für kleinere Anbieter dürfen im Sinne des Wettbewerbs keine neuen Markteintrittsbarrieren geschaffen werden. Gerade für Startups müssen hier die richtigen Bedingungen geschaffen werden.
neutral

27

Die ersten 100 Tage mit Ihnen in der neuen Bundesregierung. Welche 3 konkreten Projekte bringen Sie für Startups auf den Weg?
1) Wir werden eine sozialökologische Wirtschaftskammer einrichten, die regionale Leuchtturmprojekte und Unternehmensgründungen im Bereich solidarischer Ökonomie durch Beratung und finanzielle Förderung unterstützt. 2) Wir werden eine sozialökologische Wirtschaftskammer einrichten, die regionale Leuchtturmprojekte und Unternehmensgründungen im Bereich solidarischer Ökonomie durch Beratung und finanzielle Förderung unterstützt. 3) Wir werden eine sozialökologische Wirtschaftskammer einrichten, die regionale Leuchtturmprojekte und Unternehmensgründungen im Bereich solidarischer Ökonomie durch Beratung und finanzielle Förderung unterstützt.